Ein Kommentar ist eine journalistische Stilform. Er spiegelt die Meinung des Autors zu einem bestimmten Thema wider und soll dem Leser bei der Meinungsbildung helfen.
Das Thema muss gut recherchiert werden. Nur wer ausreichend Informationen zur Verfügung hat, kann sich auch eine Meinung bilden
Am Anfang des Kommentars wird der Sachverhalt bzw. das Thema ausreichend, aber nicht zu ausführlich dargestellt.
Der Autor sollte seine Meinung möglichst mit Fakten hinterlegen. Dabei ist wichtig, einen klaren Standpunkt zu haben und nicht zwischen Vor- und Nachteilen abzuwägen.
Eine entscheidender Aspekt des Kommentars ist die Süffisanz beim Schreiben. Ein Kommentar darf ruhig mit einem Augenzwinkern geschrieben werden. Im Gegensatz zur Glosse darf man jedoch nicht abdriften und sollte mit Sarkasmus und Ironie sparsam umgehen.
Verunglimpfungen sind im Kommentar nicht erlaubt. Wer eine Person zu negativ darstellt oder sie persönlich beleidigt, bekommt bei Veröffentlichung rechtliche Probleme.
Ein Kommentar sollte außerdem nicht zu lang sein. 30-40 Zeilen a 40 Anschläge sind ausreichend, solange Thema und Meinung ausreichend dargestellt werden und das Ende rund und schlüssig ist.
Aber egal, wie lang der Kommentar ist, wichtig ist, ein rundes und schlüssiges Ende zu verfassen und zum Punkt zu kommen.
Ein Beispiel für einen Kommentar könnt ihr unter dem Label „Sportjournalismus“ lesen.
Weitere Informationen zum Verfassen eines Kommentars sind in diesem Buch sehr gut aufgeführt:
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